Isidor: Ein jüdisches Leben – so lautet der Titel des neuen Romans von Shelly Kupferberg, in dem sie den Spuren ihres Urgroßonkels Isidor folgt, der es als galizischer Jude aus ärmlichen Verhältnissen in die obersten Kreise Wiens geschafft hatte. Während der Arbeit in Archiven und der Suche nach Überliefertem stellt sich der Autorin eine Frage: »Was bleibt von einem Menschen übrig, wenn nichts von ihm übrig bleibt?«
Shelly Kupferberg trifft auf den Historiker und Autor Per Leo, der sich in seinem Erfolgsroman »Flut und Boden« ebenfalls mit der eigenen Familiengeschichte auf Täterseite auseinandergesetzt hat. In seinem Essay »Tränen ohne Trauer« reflektiert er über den richtigen Umgang mit den Verbrechen des Nationalsozialismus. Beide sprechen darüber, was von der Vergangenheit bleibt, wie sie in Prosa umgedeutet werden kann und wie die deutsche Erinnerungskultur mit den Schrecknissen der Vergangenheit umgeht.
Mod.: Markus Langer

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Markus Langer studierte Romanistik, Politik und… Der Text wurde für die Übersicht gekürzt. Folgen Sie dem Mehr-Link um den ganzen Text zu lesen.

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Per Leo, geboren 1972, wurde mit einer Arbeit über die Geschichte des … Der Text wurde für die Übersicht gekürzt. Folgen Sie dem Mehr-Link um den ganzen Text zu lesen.

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Shelly Kupferberg

Shelly Kupferberg, 1974 in Tel-Aviv geboren und in West-Berlin… Der Text wurde für die Übersicht gekürzt. Folgen Sie dem Mehr-Link um den ganzen Text zu lesen.

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  • Datum:

    Sonntag
    23. Oktober 2022
    11:00 Uhr

  • VVK Vorverkaufspreis zzgl. Gebühren 14 € | 10 € erm. (zzgl. Gebühren)

    AK Preis an der Abendkasse 19 € | 15 € erm.

  • Halle 6
    UNESCO-Welterbe Zollverein

    Gelsenkirchener Straße 181
    Parkplatz A1 und A2, Essen

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    • Rollstuhlgerechter Zugang + WC Verfügbar
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