Isidor: Ein jüdisches Leben – so lautet der Titel des neuen Romans von Shelly Kupferberg, in dem sie den Spuren ihres Urgroßonkels Isidor folgt, der es als galizischer Jude aus ärmlichen Verhältnissen in die obersten Kreise Wiens geschafft hatte. Während der Arbeit in Archiven und der Suche nach Überliefertem stellt sich der Autorin eine Frage: »Was bleibt von einem Menschen übrig, wenn nichts von ihm übrig bleibt?«
Shelly Kupferberg trifft auf den Historiker und Autor Per Leo, der sich in seinem Erfolgsroman »Flut und Boden« ebenfalls mit der eigenen Familiengeschichte auf Täterseite auseinandergesetzt hat. In seinem Essay »Tränen ohne Trauer« reflektiert er über den richtigen Umgang mit den Verbrechen des Nationalsozialismus. Beide sprechen darüber, was von der Vergangenheit bleibt, wie sie in Prosa umgedeutet werden kann und wie die deutsche Erinnerungskultur mit den Schrecknissen der Vergangenheit umgeht.
Mod.: Markus Langer

Bücher

Veranstaltungsdaten

  • Datum:

    Sonntag
    23. Oktober 2022
    11:00 Uhr

  • VVK Vorverkaufspreis zzgl. Gebühren 14 € | 10 € erm. (zzgl. Gebühren)

    AK Preis an der Abendkasse 19 € | 15 € erm.

  • Halle 6
    UNESCO-Welterbe Zollverein

    Gelsenkirchener Straße 181
    Parkplatz A1 und A2, Essen

    Google Maps

  • Barrierefreiheit

    • Rollstuhlgerechter Zugang + WC Verfügbar
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